Die wichtigsten Punkte für die Erstausstattung des Babyzimmers:
Der Wickelplatz
Da die Eltern das Kind über einen längeren Zeitraum hinweg mehrmals täglich wickeln werden, sollte der Wickelplatz ein praktischer und gleichzeitig gemütlicher Ort sein. Die Liegefläche sollte weich gepolstert, pflegeleicht und abwaschbar und mindestens 70 mal 80 Zentimetern groß sein. Seitenbegrenzungen hindern das Kind am Herunterrollen.
Eine rückenfreundliche und somit ideale Höhe hat der Wickeltisch, wenn Mutter oder Vater das Baby mit im rechten Winkel gebeugten Armen versorgen können.
Damit das Baby nicht friert wenn es nackt ist, sorgt ein Heizstrahler über dem Wickelplatz für angenehme Wärme. Ein Mobile oder eine Spieluhr sorgen für Babys Unterhaltung. Die Wickelkommode sollte ausreichend Stauraum für Windeln, Babykleidung und Co bieten. Besonders praktisch ist es, wenn die Wickelkommode einen abnehmbaren Aufsatz hat. So kann sie auch noch später eine Verwendung finden.
Viele Eltern ziehen es auch vor, den Wickeltisch im Bad aufzustellen, beispielsweise als Wickelaufsatz auf der Waschmaschine. Im Bad ist es meist schön warm und die Windelgerüche stören hier weniger als im elterlichen Schlafzimmer oder im Kinderzimmer.
Babys Bett
Unzählige Arten und Modelle an Kinderbettchen gibt es: Wiegen, Stubenwagen, mit wachsende Kinderbettchen oder ein spezielles Anbausystem für das elterliche Bett.
Wer es romantisch und nostalgisch mag, kauft seinem Kind eine Wiege. Praktisch sind Babytragekörbe oder Stubenwagen, in denen das Kleine auch schlafend immer in der Nähe der Eltern sein kann. Diese Schlafvarianten haben den Nachteil, dass sie meist bereits mit dem Ende des ersten Lebenshalbjahres zu klein sind.
Eine längerfristige Wahl ist das Kinderbett. Mit einem am Kopfende befestigten Himmel und einem Nest zur Verkleinerung der Liegefläche, sind hier auch Neugeborene gut aufgehoben. Das Bettchen sollte mindestens 70 Zentimeter breit und 140 Zentimeter lang sein. Seitengitter schützen die kleinen Schläfer vorm Herausfallen. Später können diese Gitter abmontiert werden. Eines der Sicherheitsgitter sollte zwei herausnehmbare Stäbe haben, so dass eine Aus- und Einstiegsöffnung entsteht, sobald das Kind größer ist. Der Lattenrost muss mehrfach höhenverstellbar sein. Anfangs wird der Rost in der obersten Position fixiert, damit das Baby mühelos ins Bett gelegt werden kann. Je älter und aktiver das Kind wird, desto tiefer wird der Rost eingestellt.
Wichtig ist es, darauf zu achten, dass sich das Kind im Bett nicht verletzten kann. Hände weg von Betten mit scharfen Kanten, spitzen Elemente und hervorstehenden Schrauben. Auch darf der Abstand zwischen den Gitterstangen nicht größer als 4,5 bis 6,5 Zentimeter sein. Sonst könnte das Kind seinen Kopf dazwischen stecken. Da Babys und Kleinkinder häufig am Gitter ihres Bettchens lutschen, sollten die Eltern auf ungiftige Lacke und Farben zu achten.
An der Matratze sollte nicht gespart werden. Sie sollte mittelfest und schadstoffarm sein. Gut sind Matratzen mit latexiertem Kokosgemisch oder Roßhaarmatratzen. Schaumstoffmatratzen sind günstiger, oft jedoch zu weich und trocknen nicht so schnell, sollte die Windel mal ausgelaufen.
Viel Platz und Stauraum
Ein geräumiger Kinderschrank ist in jedem Fall nützlich. Noch sehen die ersten Strampler vielleicht etwas verloren darin aus, aber mit der Zeit werden die Eltern den Stauraum gut bebrauchen können.
Grundsätzlich gilt: am Anfang nur das Nötigste kaufen. Alles andere wird sich ergeben und nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes richten. Auf jeden Fall sollte viel Platz zum Spielen eingeplant werden – denn den braucht jedes Kind.
Fiona Rohde