Foto: www.spiekeroog.de

Wind, Watt, Wonne

Spiekeroog: Wohlfühlparadies für die ganze Familie


Egal ob im Winter oder im Sommer: Die Nordseeinsel Spiekeroog ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Immerhin verspricht sie gleichsam entspannte und spannende Ferien für Groß und Klein.


Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung – zumindest für die Mütter. Wer im Morgengrauen über die Nordseeinsel Spiekeroog streift, trifft vereinzelt auf Frühsportler – und auf viele Väter, deren Nachwuchs gern früh aufsteht. Dann schieben die Männer durch den Morgen, mit dem guten Gefühl, dass die frische Nordseeluft den Kleinen gut tut und dasselbe für die im Bett gebliebenen Mütter gilt. Und sind erleichtert, dass das erste Café am Platz ab sieben Uhr Kaffee im Becher reicht ...

Kinderfreundliche Oase


Wenn es eine Insel für junge Eltern gibt, dann ist es Spiekeroog, das Kleinod in der Nordsee: spektakulär unspektakulär, herrlich normal und wahnsinnig kinderfreundlich. Hier gehören die Straßen den Kleinen, weil keine Autos fahren dürfen. Hier guckt keiner schräg, wenn der Nachwuchs schreit – und hier können auch die Eltern durchatmen. Weil die erstaunlich grüne Insel kaum bebaut ist – von allen ostfriesischen Inseln hat Spiekeroog mit rund 800 Einwohnern die mit Abstand niedrigste Bevölkerungsdichte – reicht das Babyphon garantiert bis zum nächsten Restaurant.

Auch sonst hat die Insel alles zu bieten, was das Vater-, Mutter- und Kinderherz begehrt: lange Sandstrände mit unbegrenztem Platz, Wanderwege in den Dünen und verträumte Wäldchen ebenso wie alte Gassen, originelle Geschäfte, Eisdielen und gemütliche Cafés. Aber auch Reitgelegenheiten und zahlreiche Kinderspielplätze. Einer davon ist sogar überdacht, damit selbst bei norddeutschem Schietwetter keine schlechte Laune aufkommt: Im „Trockendock“ können die Kleinen sich etwa im Bällebad, im Sandraum oder auf der Tunnelrutsche vergnügen und auf einem nachgebauten Fischkutter herumklettern; für die Größeren gibt es hier die Möglichkeit, zu basteln, zu werkeln, Pizza zu backen, sich am Computer zu erproben und vieles mehr.

Für Wissenshungrige und Wasserratten


Sollte das Wetter wirklich mal nicht mitspielen, bietet die Insel viele weitere spannende Aktivitäten für die ganze Familie. Wer verstehen möchte, auf welchem Weg die Insel entstanden ist, wie Seehunde und Krabben leben und warum es eigentlich Ebbe und Flut gibt, der ist etwa im Umweltzentrum Wittbülten mit seiner faszinierenden Aquarienanlage genau richtig. Muscheln, die wie Eiszapfen, Giraffen oder Wendeltreppen aussehen, gibt es im kuriosen Muschelmuseum, und wer mehr über die Geschichte Spiekeroogs wissen möchte, wird im Inselmuseum fündig. Für Wasserratten, die auch bei Regen nicht auf ihren täglichen Sprung ins Salzwasser verzichten wollen, lohnt sich ein Besuch im Inselbad: Das dortige „Schwimmdock“ ist mit Meerwasser gefüllt – allerdings kräftig erhitzt.

zu Pferd und zu Fuß



04.02.2010
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05.03.2010
Babyphon als Übersetzer

Japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, ein Gerät zu entwickeln, das nicht nur Babygeschrei überträgt, sondern mittels akustischer Analyse auch gleich seine Bedeutung mitliefert.

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